Arch und Manjaro verwenden Pacman als Paketmanager. Nach der Installation muß die Liste der Mirrors angepasst werden. Mit dem Befehl
sudo pacman-mirrors --geoip
werden alle Deutschen mirrors in die Liste eingetragen.
System aktuallisieren:
sudo pacman -Syu
In der Zeitschrift FreiesMagazin 4/2016 auf Seite 29 ist ein Artikel über Pacman.
Dieser Artikel beschreibt, wie eine Paketliste erstellt wird und wie diese Pakete wieder installiert werden. Mit yaourt -m sollen auch die installierten Pakete angezeigt werden.
Arch Linux verwendet das AUR für Pakete, die nicht in den offizieillen Paketquellen enthalten sind.
sudo pacman -S --needed base-devel git sudo pamac build pacaur
Die aktuellen Einstellungen werden mit
timedatectl status
angezeigt.
Der NTP Dienst ist nach der Installation aus und kann mit
systemctl enable systemd-timesyncd.service systemctl start systemd-timesyncd.service
dauerhaft gestartet werden.
Über das Menü Einstellungen / Manjaro Einstellungen / Kernel können die installierten Kernels grafisch verwaltet werden. Mit dem Tool mhwd-kernel werden die Kernels auf der Konsole verwaltet.
Mit den folgenden Befehlen werden die Schlüssel der Paketverwaltung komplett gelöscht und neu aufgebaut.
Das $HOME/.gnupg und /root/.gnupg Verzeichnis komplett löschen. Achtung! Dabei werden auch alle Schlüssel für GnuPG gelöscht. Dann:
dirmngr --debug-level guru
Den Befehl am Ende mit ^C abbrechen. Anschließend eine leere Datei „/root/.gnupg/dirmngr_ldapservers.conf“ anlegen. Nach Forenberichten soll es ausreichen, diese leere Datei anzulegen ohne die Verzeichnisse zu löschen.
Anschliessend die Schlüssel mit
sudo pacman-key --init sudo pacman-key --populate archlinux manjaro sudo pacman-key --refresh-keys sudo pacman -Scc
neu erzeugen und mit
sudo pacman -S manjaro-keyring sudo pacman -Syyuu
den Systemupdate ausführen.
Bei Arch (Manjaro) ist läuft anacron als Cron-Dämon. Die Cronjobs werden in die Verzeichnisse /etc/cron.daily, /etc/cron.hourly, /etc/cron.monthly oder /etc/cron.weekly eingetragen. Dort darf ein Shell-Script stehen, es darf allerdings keinen Punkt enthalten. Wichtig ist auch der Shebang am Anfang. Beispiel:
#!/bin/sh /root/backupPi.sh > /dev/null
Die Fehlermeldungen werden ins Syslog geschrieben und können mit journalctl ausgelesen werden.
journalctl -fS2016-12-30
gibt die Meldungen ab dem 30.12.2016 aus und führt die Ausgabe fort.
Der Drucker kann über Cups installiert werden. Dazu klickt man auf „Verwaltung“ und dann auf „Drucker hinzufügen“. Für den Drucker an der Fritzbox muß hier „AppSocket/HP JetDirect“ ausgewählt werden. Anschließend die Adresse „socket:fritz.box“ eingeben und fertig.